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FAQ

Stellt eine Strangbildung eine Kontraindikation dar oder hilft die Behandlung in diesem Fall?

Eine Strangbildung (auch „Axillary Web Syndrome“ genannt) stellt keine Kontraindikation für ESWT dar. Ob ESWT in diesem Fall erfolgreich ist, muss noch herausgefunden werden. Zu diesem Thema liegen bisher noch keine Daten vor.

Wie kurz nach einem chirurgischen Eingriff darf eine ESWT-Behandlung erfolgen? Nach einem chirurgischen Eingriff müssen manche Patienten eine Strahlentherapie verschieben, da sie nicht in der Lage sind, ihren Arm für die Behandlung über ihren Kopf zu heben. Eine Physiotherapie ist eine geeignete erste Option, aber wenn die Physiotherapie nicht oder nur wenig anschlägt, kann dann ESWT in Verbindung mit einer Physiotherapie zur Anwendung kommen?

Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Vor allem darf ESWT die Wundheilung nicht beeinträchtigen (obwohl ESWT zur Wundheilung nach einem chirurgischen Eingriff beitragen könnte). Allerdings kann ESWT auf die Teile der Schulter und des Armes angewendet werden, die vom chirurgischen Eingriff nicht direkt betroffen sind (wie z. B. der Delta- oder der Trapezmuskel).

Ist im Behandlungsplan eine Strahlentherapie vorgesehen? In welchem zeitlichen Abstand sollten Strahlentherapie und ESWT-Beginn liegen?

Es liegen keine Daten zur Beantwortung dieser Frage vor. Da das Gewebe durch eine Strahlentherapie erheblich beschädigt werden kann, sollten während einer Strahlentherapie keine Stoßwellen auf dasselbe Gewebe ausgeübt werden. Zwischen der letzten Strahlentherapiesitzung und der ersten ESWT-Sitzung sollte mindestens ein Zeitraum von einer Woche liegen, damit mögliche negative Interferenzen zwischen ESWT und dem Heilen von durch die Strahlentherapie hervorgerufenen Gewebeschäden verhindert werden.

Nach einer subakromialen Dekompression oder einer Wiederherstellung der Rotatorenmanschette sind seit der Operation 8 Wochen vergangen. Bietet sich hier eine ESWT-Behandlung an?

Zur Beantwortung dieser Frage muss der Zustand der Rotatorenmanschette berücksichtigt werden. Sehnen, bei denen mehr als 50 % der Querschnittsfläche gerissen sind, dürfen nicht mit Stoßwellen behandelt werden. Daher muss einer ESWT-Behandlung nach einer subakromialen Dekompression oder einer Wiederherstellung der Rotatorenmanschette eine sorgfältige diagnostische Bildgebung (MRT) vorausgehen. Wenn keine Anzeichen für einen Sehnenriss an der Supraspinatussehne und der Rotatorenmanschette vorliegen, ist eine ESWT-Behandlung 8 Wochen nach einer subakromialen Dekompression oder einer Wiederherstellung der Rotatorenmanschette möglich.

Eine Kundin erkundigte sich nach einer Beckenbodenbehandlung mit rESWT. Sie hatte gehört, dass dies insbesondere eine Möglichkeit zur Behandlung von Vulvodynie sei. Gibt es hierzu weitere Informationen oder Anwendungsprotokolle?

Laut der englischsprachigen Wikipedia ist Vulvodynie „ein chronisches Schmerzsyndrom, das den Bereich der äußeren, primären Geschlechtsorgane einer Frau betrifft und ohne erkennbare Ursache auftritt. Zu den Symptomen gehören oft ein brennendes Gefühl sowie Reizungen. Damit die Krankheit zuverlässig diagnostiziert werden kann, müssen die Symptome mindestens 3 Monate lang anhalten. Die genaue Ursache ist unbekannt, nach allgemeiner Auffassung spielt eine Reihe von Faktoren eine Rolle, darunter genetische Faktoren, das Immunsystem und möglicherweise die Ernährung. Die Diagnose erfolgt durch Ausschluss anderer Ursachen. Die Diagnose kann eine Biopsie des betroffenen Bereichs beinhalten. Bei der Behandlung kann eine Reihe verschiedener Maßnahmen zur Anwendung kommen; von diesen ist jedoch keine in allen Fällen wirksam, und die Belege für die Wirksamkeit der einzelnen Maßnahmen sind oft unzulänglich. Zu diesen Maßnahmen zählen eine verbesserte Pflege des betroffenen Bereichs, veränderte Essgewohnheiten, Medikamente, Beratung und, falls sich eine konservative Behandlung nicht als wirksam erweist, chirurgische Eingriffe. Schätzungen zufolge sind bis zu 16 % der Frauen von dieser Krankheit betroffen.“ Die Swiss DolorClast-Methode ist für diese Indikation nicht zugelassen, weil es keine Daten gibt, die die Wirksamkeit und Sicherheit dieser Behandlungsmethode belegen.

Für welche Indikationen ist die Swiss DolorClast-Methode geeignet?

Die Swiss DolorClast-Methode eignet sich für die folgenden Indikationen: Tendopathien, Muskelschmerzen, Osteoarthritis, nicht zusammenwachsende Brüche, Spastizität, Zellulitits, akute und chronische Weichgewebewunden sowie Lymphödeme.

Welche Gewährleistung gilt für die Produkte?

Für die Produkte gilt eine 2-jährige Gewährleistung. Nur für die Wartungssets im Handstück gibt es eine Begrenzung der Lebenszeit, nämlich folgende: 1 Millionen Impulse für das Handstück Evo Blue und 600.000 Impulse für das Handstück Power+.

Wie oft müssen ein Kompressor, ein Gerät und ein Handstück überprüft werden? Wer übernimmt Wartung und Reparaturen?

Kompressor: Der Flüssigkeitsstand in der Flasche muss einmal monatlich vom Benutzer überprüft werden. Die Filter des Kompressors müssen einmal jährlich vom Benutzer überprüft werden.
Gerät: Das Gerät muss in regelmäßigen Abständen gereinigt werden.
Handstück: O-Ringe müssen jeweils nach 200.000 Impulsen ersetzt werden. Für den Wartungssatz siehe obige Frage.

Worin besteht der Unterschied zu anderen Geräten?

Bei der Swiss DolorClast-Methode handelt es sich um die klinisch am besten erprobte Stoßwellentechnologie. Sie beinhaltet eine Schulung, damit Endanwender die bestmöglichen Behandlungsergebnisse erhalten.

Ist der Swiss DolorClast das einzige Gerät für eine radiale Stoßwellentherapie mit FDA-Zertifizierung?

Der Swiss DolorClast Classic hat die FDA-Gerätezertifizierung “Generator, Shock Wave, For Pain Relief” (Generator, Stoßwelle, zur Schmerzlinderung) der Klasse III erhalten. Kein anderes Gerät für eine radiale Stoßwellentherapie ist FDA-zertifiziert. Die Geräte für radiale Therapien aller Wettbewerber wurden bei der FDA als elektrische therapeutische Massagegeräte (Klasse I) registriert. Diese Geräte dürfen nicht als „shock wave devices“ (Stoßwellengeräte) bezeichnet werden. Außerdem dürfen Ärzte in den USA Behandlungen mit diesen Geräten nicht gemäß einem CPT-Code (Current Procedural Terminology) in Rechnung stellen. Elektrische therapeutische Massagegeräte sind lediglich für geringfügige Muskelbeschwerden und -schmerzen vorgesehen